blank Abschiedsfeier mit einer Urne
– Ablauf der Aschenbeisetzung
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Die Art seiner Bestattung kann jeder Mensch frei wählen. Eine der ersten zu treffenden Entscheidungen ist die Frage der Bestattungsform: Beisetzung des Körpers in die Erde oder Verbrennung im Krematorium mit anschließender Beisetzung der Asche. Für letzteres entscheiden sich heute bundesweit 42 % der Bevölkerung.
Die Vorbereitungen zur Trauerfeier und Beisetzung beginnen wie bei der Erdbestattung mit dem Zeitpunkt des Todes. Bei der Kremation sind jedoch verschiedene Formen zur Gestaltung der Abschiedsfeier und Bestattung denkbar. Eine Feuerbestattung läuft in etwa folgendermaßen ab:

Wie bei der Erdbestattung wird in der Regel eine öffentliche Abschiednahme in der Trauerhalle auf dem Friedhof oder in der Kirche gefeiert. Die Familie entscheidet in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten über die Form. Die tatsächliche Beisetzung der Urne erfolgt oft im kleinen Familienkreis, im Falle der anonymen Bestattung sogar ausschließlich durch einen Friedhofsangestellten.

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Die Urnen
Der lateinische Ursprung des Wortes „Urne” bedeutet allgemein Krug oder Gefäß. Funde aus der Zeit zurück bis 6000 Jahre vor Christi belegen, dass Krüge schon damals auch für die Aufbewahrung von Aschen verwendet wurden.
Lange bevor die Urne im Europäischen Raum wieder ihren Einsatz als Aschebehälter fand, zierte sie ab dem 19. Jahrhundert die Grabsteine auf den Friedhöfen als Symbol für die gereinigte Materie des verstorbenen Körpers. Heute wird die Asche im Krematorium in eine metallene, biologisch abbaubare Aschenkapsel gefüllt und versiegelt.
Das schmucklose Behältnis wird vom Krematorium aus in der Regel auf dem Postweg an die zuständige Friedhofsverwaltung oder an ein Bestattungsinstitut geschickt.
In NRW ist es seit dem 1. September 2003 nun auch möglich, dass Angehörige die Aschenkapsel abholen und selber zum Bestattungsort bringen. Üblicherweise werden die Aschenkapseln für die Bestattungsfeier jedoch mit so genannten Schmuckurnen umhüllt. Schmuckurnen gibt es aus den verschiedensten Materialien.
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Das Üblichste ist biologisch abbaubares Metall, dann folgen Keramik, Glas, Holz und Papier. Es sollten die Vorschriften der örtlichen Friedhofssatzungen beachtet werden, die zum Teil keine unverrottbaren Materialien zulassen. Schmuckurnen dürfen dann nicht beigesetzt werden.

Die Wahl des Krematoriums
Die Einäscherung eines Leichnams findet meistens im nächstgelegenen Krematorium statt.
Eine Vorschrift dazu gibt es nicht, grundsätzlich ist die Wahl des Krematoriums frei.
Da durch die Überführung des Leichnams allerdings Kosten entstehen, wird man in der Regel ein nahe liegendes aussuchen. Durch die stetige Zunahme an Krematorien, in jüngster Zeit auch durch private Anbieter, ergeben sich immer mehr Alternativen, vor allem in Ballungsgebieten, aber auch im Grenzgebiet zum Ausland.
Hier können die Angehörigen eine Wahl treffen, die sich nach den spezifischen Gebühren, den jeweiligen Überführungskosten, den Serviceangeboten im Krematorium und der Empfehlung des Bestatters richtet.
Vorsicht ist geboten vor Empfehlungen zu besonders günstigen Angeboten im Ausland, da unter Umständen mehrere Verstorbene im Sammeltransport überführt werden, das Bestattungsunternehmen aber einzeln abrechnet. Wie bei allen Dienstleistungen sollte der Auftrag mit dem Bestatter genau besprochen werden.

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Teilnahme an der Einäscherung
In einigen Krematorien ist es heute schon möglich, nicht nur die Trauerfeier im Krematorium abzuhalten, sondern bei der Einäscherung selbst anwesend zu sein. Das heißt, die Angehörigen sehen dabei zu, wie der Sarg in den Ofen gefahren wird und sich die Luke schließt. In den Niederlanden ist es durchaus üblich, dass sich die Trauergemeinde während der Einäscherung, die 3 bis 4 Stunden dauert, in den so genannten coffee rooms zum Kaffee zusammensetzt.

Quelle: www.aeternitas.de
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